Hilfe, wir suchen händeringend Pflegestellen!

Da wir sonst kaum eine Möglichkeit haben, den armen Seelen zu helfen!


Sie möchten ein Tier in Pflege nehmen? Ohne verantwortungsbewusste Pflegeeltern ist es uns nicht möglich Hunde in Sicherheit zu bringen!

Wir arbeiten mit kleinen Tierheimen zusammen und bemühen uns durch Aufklärung vor Ort, ein Hilfsprojekte, Kastrationen und vieles mehr, für die Hunde in Spanien das Hundeelend zu begrenzen. Die Tierheime/Tötungsstationen haben keine großen Kapazitäten, sind ständig überfüllt und brauchen unsere Hilfe.

Wir übernehmen Hunde aus ortsansässigen Tierheimen (welche u.a. Hunde aus der Tötung aufnehmen) und Tötungsstation. Dort werden alle Hunde, egal ob sie 4 Wochen alt sind oder 12 Jahre, in einem Zeitraum von 14-21 Tagen nach Abgabe ihrer Besitzer getötet.

Wir brauchen Menschen, die uns dabei helfen, gerne aktiv als Pflegestelle, Spendensammler etc. oder auch passiv durch die Übernahme einer Patenschaft oder einer Fördermitgliedschaft in unserem Verein.

Jeder Helfer zählt!

Pflegestelle zu sein bedeutet, ein Tier vorübergehend bei sich aufzunehmen, bis sich ein endgültiges Zuhause für den Hund findet. Pflegestelle sein bedeutet, dass Sie einem Hund ein Zuhause für einen unbestimmten Zeitraum geben. Im Normalfall verweilen unsere Hunde für 6 Wochen bis 6 Monate in ihrer Pflegefamilie.
Pflegestellen leisten wertvolle Arbeit. Wenn Sie einen Hund bei sich aufnehmen bedeutet das, dass ein anderer Hund gerettet werden kann. Sobald der Platz in einem Tierheim wieder frei ist, wird ein Hund aus der Tötung aufgenommen. Das kann jedoch nur geschehen, wenn genug Hunde diese Tierheime verlassen können.

Sämtliche Tierarztkosten trägt der Verein. Der behandelnde Tierarzt schickt die Rechnung direkt an uns, möglichst nach Rücksprache mit dem zuständigen Teammitglied/Vorstand.
Sie sind über den Verein haftpflichtversichert. Es sind dabei Schäden abgedeckt, die der zu pflegende Hund außerhalb der Wohnung/des Hauses verursacht, also Schäden gegenüber sogenannten "Dritten". Schäden am Eigentum der Pflegefamilie sind von der Versicherung ausgeschlossen lt. Versicherungsbedingungen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Kosten für Körbchen, Decke, Näpfe oder für die Futterkosten übernehmen würden.
Freuen würden wir uns auch, wenn Sie ein Halsband, Geschirr und Leine für Ihren Pflegehund haben, aber auch hier würden wir selbstverständlich helfen.

Wenn Sie sich dafür entschieden haben, uns als Pflegestelle zu unterstützen und das übliche Vorgespräch positiv verlaufen ist, überlegen wir gemeinsam welcher Hund zu Ihnen und den ggf. schon vorhandenen Tieren passen könnte.
Mit der nächsten Reisemöglichkeit wird Ihr Schützling dann nach Deutschland kommen, i. d. Regel ist dies innerhalb der nächsten 8 Wochen.

Allgemeine Infos:
Die Gesundheit der Tiere, wenn sie in Deutschland ankommen:
Sie sind nach den gesetzlich vorgeschriebenen Einreisebestimmungen geimpft, gechipt, entwurmt und dem Alter entsprechend kastriert, sie haben einen EU-Heimtierausweis. Auf Mittelmeerkrankheiten sind sie dem Alter entsprechend getestet und einen Tag vor der Ausreise vom Amtstierarzt untersucht.

Der Hund muss zumeist alles lernen. Manche haben noch nie in ihrem Leben ein Haus betreten, weil es in Spanien nicht üblich ist einen Hund im Haus zu halten. Oft wurden die Tiere misshandelt, geprügelt, mit Steinen beworfen, ausgesetzt, haben an einer Kette gelebt und wurden nicht ausreichend gefüttert.

Die Arbeit als Pflegestelle beinhaltet also häufig eine völlig neue Sozialisation der Hunde und ist entsprechend wichtig für jeden einzelnen Hund.
Umgang mit Menschen: Sie können teilweise auch noch etwas schüchtern sein, was sich aber recht schnell legt, wenn man ihnen die nötige Zeit lässt sich einzugewöhnen.

Stubenreinheit: Stubenrein sind nur wenige sofort. Erwachsene Hunde verstehen aber schnell, meist nach wenigen Tagen, dass sie ihr "Geschäft" draußen erledigen sollen und ein paar Leckerlis erleichtern das ganz schnell.

Laufen an der Leine: Welpen lernen ebenso wie jeder andere Hund der hier in Deutschland geboren wurde. Die Helfer in den spanischen Tierheimen geben sich sehr viel Mühe den Hunden schon einiges zu lernen, wie spazieren zu gehen an der Leine, Streicheleinheiten zu genießen und uns Zweibeiner freundlich zu begrüßen. Sie lernen eine kuschelige Decke schnell zu schätzen.
Ob sie alleine bleiben können wissen wir meist nicht, da sie im Rudel leben, ganz selten allein in einem Gehege, sind das gänzliche allein sein also nicht gewöhnt, lernen es aber auch schnell mit ein bischen Geduld Schritt für Schritt.

Umweltreize ertragen ohne panisch zu werden: Auch wenn sich die Tiere mit ihren bisherigen Artgenossen gut verstanden haben, bedeutet das nicht, dass sie sich auch mit allen Artgenossen hier verstehen, auf die sie dann treffen. Zur Katzenverträglichkeit der Hunde können wir selten etwas sagen, auch nicht immer, ob sie Kinder kennen. Einige Hunde kennen bei Ankunft die Alltäglichkeiten in einem Haushalt nicht. Doppelte Absicherung mittels Halsband und Geschirr sind bei Ankunft erforderlich. Die spanischen Hunde sind im Allgemeinen sozialverträglich und genießen die Anwesenheit eines Hundekumpels, der sich schon auskennt.

Eingewöhnungsphase: Der Hund sollte nicht länger als fünf Stunden am Tag alleine bleiben müssen, in der Eingewöhnungsphase wäre es ratsam sich ein paar Tage Urlaub zu nehmen.
Haben Sie ein Haus mit Garten, sollte der Garten ausbruchsicher gestaltet sein. Trotzdem sollte Ihr Pflegehund bei den ersten Gängen mit einer Leine gesichert sein, da es auch Ausbruchskünstler unter den Hunden gibt die jedes kleine Loch entdecken, über den Zaun klettern oder sich unter ihm hindurch buddeln.
Vor Ankunft des Pflegehundes wird ein so genannter Pflegestellenvertrag ausgefüllt, dort sind alle Rechte und Pflichten unseres Vereins und Ihre als Pflegestelle schriftlich aufgeführt.

Einfach ein glücklicher Hund sein!

Gemeinsam arbeiten wir an der endgültigen Vermittlung der Hunde in ihr neues Zuhause. Die Pflegefamilie kennt den Hund am besten und weiß, was er braucht um glücklich zu sein. Die Pflegefamilie hat bei der Abgabe des Hundes ein Mitspracherecht.

Die Beschreibungen unserer Hunde machen wir nach bestem Wissen und Gewissen, auch wenn wir schon feststellen mussten, dass sich die Tiere außerhalb des Tierheimes, angekommen in ihrem neuen Umfeld, anders geben als wir sie kennen gelernt haben.

Bei Problemen bemühen wir uns mit Ihnen zusammen eine Lösung zu finden die im Sinne aller Beteiligten ist. Allerdings ist ein Umsetzen des Tieres in der Regel nicht sofort möglich, da meist erst eine neue, passende Pflegestelle gesucht werden muss.

Sollten Sie weitere Fragen haben oder mehr Informationen benötigen sprechen Sie uns einfach an.

In einer Pflegestelle ist es für Hunde um einiges leichter sich an ein völlig unbekanntes Leben zu gewöhnen, auch lernen wir die Hunde erst hier richtig kennen.
Mit der Pflege eines Hundes übernehmen Sie eine große Verantwortung. Wir müssen uns auf Sie verlassen können, genau so, wie Sie sich auf uns.
Sollten unverhofft Probleme auftreten, lassen wir Sie natürlich nicht allein, stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Haben Sie Interesse einen Hund von uns in Pflege zu nehmen, dann schreiben Sie uns. Es findet im Vorfeld ein Kontaktbesuch eines Teammitglieds statt, in dem wir uns persönlich kennen lernen und Ihnen Ihre Fragen beantworten.
Wohnen Sie nicht in unserer Nähe, werden befreundete Tierschützer Sie besuchen, was wir natürlich mit Ihnen absprechen. Sind alle Fragen geklärt, kann der passende Hund gern zu Ihnen reisen.
Alle Familienmitglieder müssen mit der Aufnahme eines Tieres einverstanden sein, wohnt die Pflegestelle zur Miete muss eine Erlaubnis zur Haltung eines, bzw. mehrerer Hunde, vom Vermieter schriftlich vorliegen.

Bitte sagen Sie uns, bevor der Hund die Reise antritt, wie weit Sie bereit wären zu fahren, um das Tier evtl. am Ankunftort abzuholen.
Wohnen Sie weiter entfernt werden wir versuchen eine Fahrkette zu organisieren. Sollte das nicht machbar sein, würden wir Sie bitten uns entgegen zu kommen.
Da Sie ihren Pflegehund am besten kennen, entscheiden Sie natürlich mit, ob die interessierten Menschen auch die Richtigen für ihn sind.
Oft ist es auch so, dass die Interessenten nicht in unserer Nähe wohnen sondern in Ihrer, von daher würden wir uns freuen, wenn Sie als Pflegestelle den Kontaktbesuch übernehmen. Sind es die richtigen Leute für Ihren Pflegehund wird mit den Interessenten ein Nutzungsvertrag ausgefüllt, zu unterzeichnen von den neuen Besitzern und unserem Verein, oder einer von uns ernannten Vertrauensperson.

Wir nehmen generell eine Bearbeitungsgebühr für unsere Schützlinge. Diese Gebühr wird von den Besitzern Ihres Pflegehundes bezahlt. Die Bearbeitungsgebühr variiert, z. B. bei älteren Hunden oder wenn ersichtlich ist, dass für die künftigen Besitzer noch Tierarztkosten anfallen.
Natürlich gewähren wir Ihnen die Option, Ihren Pflegehund auch zu behalten, denn nicht selten kommt es vor, dass Pflegeeltern sich einfach nicht mehr trennen können, doch auch in diesem Fall wäre eine Bearbeitungsgebühr an den Verein zu entrichten.

Die Bearbeitungsgebühr ist kein Kaufpreis den wir für unsere Tiere verlangen. Sie dient in erster Linie dem Schutz der Tiere, um unseren Partnertierheimen die Kosten, wie Kastrationen, Impfungen, Entwurmung, Chipen, EU-Pässe, Transportkosten, Futterkosten usw. erstatten zu können. Nur so können wir vor Ort helfen, weitere Tiere retten, die von den wenigen Tierheimem in Spanien aufgenommen und versorgt werden können, sowie die Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.
Die Bearbeitungsgebühr dient aber als ein notwendiger Beitrag zu unseren täglich anfallenden Ausgaben. Wir wollen für unsere Schützlinge natürlich die bestmöglichste Betreuung und tierärztliche Versorgung in ihren Pflegestellen gewährleisten, wie auch für unsere Projekte im In- und Ausland.

Das gesamte Team des Vereins arbeitet EHRENAMTLICH und nicht selten zahlen wir anfallende Kosten aus eigener Tasche, da eingegangene Spenden oder auch die Bearbeitungsgebühren, einfach nicht ausreichen um alle Kosten zu decken.

Sind Sie bereit für diese Aufgabe oder haben Sie noch Fragen? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
Ein Tier in Pflege zu nehmen ist aktiver Tierschutz!

Wir freuen uns auf Ihre Hilfe!
Im Namen des gesamten Team der Hundepfoten mit Herz e. V.
Anita Weber




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